Grossfeld 17-23 Seewen
Neubau
Die Integration der bestehenden Topografie in die Bebauungsstruktur sowie die polygonalen, aufeinander abgestimmten Grundformen führten zu einem harmonischen Gesamtbild. Die präzise gesetzten Baukörper folgten dem gewachsenen Geländeverlauf, sodass auf unterschiedlichen Höhen natürlich wirkende Aussenräume entstanden, die sich in die umliegende Bebauung einfügen.
Die optische Einbindung der Freihaltezone Chalbertränki erweiterte den Freiraum nach innen wie nach aussen. Die teilweise im Sockelbereich zusammenhängenden und durch Höhenbeschränkungen gestaffelten Gebäudegruppen ermöglichen Aus-, Ein- und Durchblicke auf unterschiedlichen Ebenen. Die klaren pentagonalen Grundformen unterstützen die für das Gesamtkonzept charakteristische Fleckenbildung und wahren dabei den Zusammenhang des Ensembles.
Umlaufende Balkone von mindestens zwei Dritteln der Fassadenabwicklung verleihen den Baukörpern eine ruhige, lesbare Massstäblichkeit und eine klare horizontale Gliederung. Die privaten Grünräume gehen fliessend in die allgemeinen Umgebungsbereiche über und schaffen so ein ausgewogenes Verhältnis von Bebauung und Freiraum – sowohl zu den bestehenden als auch zu den neu realisierten Bauten.
Grosszügige, in der Tiefe differenzierte Balkon- und Loggiabereiche ermöglichen allen Wohneinheiten eine mehrseitige Ausrichtung auf das Panorama des Talkessels. Trotz vorgängiger Bebauung wurde so ein Optimum an freier Sicht auf Berge, Seen, Wälder und Fluren erreicht. Die vielseitig nutzbaren Aussenflächen sind in schmalere und ausgeweitete Zonen gegliedert und schaffen kontextuelle Bezüge zum Aussenraum. Die ins gestaltete Terrain integrierten Tiefgaragen halten die Beanspruchung des wertvollen Aussenraumes auf ein Minimum.


